D - 33428 Harsewinkel Deutsch-Britischer-Club Harsewinkel e.V.
© Manfred Lindahl 2010
Zur Historie des Deutsch-Britischen-Cubs, Harsewinkel e.V., kurz: DBC
In den 1970er Jahren schlossen sich verantwortliche Bürger der Stadt Harsewinkel zusammen, um den hier wohnenden britischen Soldaten und Familien Kontakte zur deutschen Bevölkerung zu erleichtern. Das erste positive Ergebnis dieser Initiative war die Verleihung des Ehrentitels “Freedom of the Town”. Damit stellte sich die Stadt Harsewinkel unter dem besonderen Schutz einer Garnison, die damit das Recht bekam, einmal im Jahr durch die Stadt mit Fahnen, Waffen und Musik zu marschieren. Dem damaligen Bürgermeister, Dr. Hans Strake, war es ein besonderes Anliegen, die von offiziellen Vertretern der Stadt Harsewinkel und der Royal Air Force gepflegten Kontakte auf eine breitere Plattform zu stellen. Dr. Strake sah in der Gründung eines Deutsch-Britischen-Clubs, getragen von einer breiten Schicht der Harsewinkeler Bevölkerung, sowie aus allen Schichten der Parteien und Gruppierungen als das geeignete Instrument an, dass auch langfristig im Sinne der Völkerverständigung, der Kontaktpflege zwischen der deutschen und britischen Bevölkerung auf kulturellem Gebiet sowie der Förderung des heimischen Brauchtums dient. So ist dieses Anliegen auch in die Satzung des Deutsch-Britischen-Clubs, unter §2 aufgenommen worden. Besondere Unterstützung fand Dr. Hans Strake auf britischer Seite in Group Captain David Leech. Am 1. November 1977 fand die Gründungsversammlung des Deutsch-Britischen-Club Harsewinkel e.V. statt. Dem Gründungsprotokoll ist zu entnehmen, dass der seinerzeitige Vorsitzende des Arbeitskreises “Freedom of the Town”, Joachim Kuntze -heute Ehrenmitglied des DBC-, diese Gründungsversammlung eröffnete und zur Wahl eines Wahlleiters aufrief. Dieser wurde von den Anwesenden mit Andy Brocklebrank, von der Royal Air Force, einstimmig gewählt. Die vorbereitete Satzung musste zur offiziellen Clubgründung von mindestens sieben Personen unterschrieben werden. Nachdem 17 anwesende Personen diese Satzung unterschrieben hatten, wurde der Club vom Versammlungsleiter als gegründet erklärt. Von den 74 Anwesenden unterschrieben 50 Personen unmittelbar danach ihre Beitrittserklärung und waren damit für die Wahl des 1. Vorstandes stimmberechtigt. Der erste Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Friedrich Graf von Pfeil - der weiterhin vorgeschlagene Bürgermeister Dr. Hans Strake hatte sich nicht zur Wahl stellen wollen-, 2. Vorsitzender: Denis Skelland, 1. Schriftführerin: Gerda Lohmeyer -später verheiratete Franzen, heute Ehrenmitglied im DBC-, (Gerda Franzen wurde im März 1993 der höchste britische Orden für Zivilpersonen, “Member of the Britisch Empire”, verliehen), 2. Schriftführerin: Margot Franklin, 1. Kassierer: Werner Himmerich, 2. Kassierer: Reinhold Claas, Beisitzer: Joachim Kuntze, Margit van den Heuvel, Murray Franklin, Theo Summers, James Dunne, Peter Kilburn. Auf Vorschlag des seinerzeitigen deutschen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden, Friedrich Graf von Pfeil, wurden von der Versammlung Group Captain David Leech, und auf Vorschlag des britischen Vorsitzenden, Dennis Skelland wurde Dr. Hans Strake jeweils zu Ehrenvorsitzenden gewählt.
Dr. Hans Strake
Joachim Kuntze